Dürre – So leben Menschen anderswo – Teil 3
Dürre – So leben Menschen anderswo – Teil 3
Die Situation ist dramatisch. Der so dringend erwartete Regen bleibt aus. Der Norden Kenias leidet unter einer bisher nicht gekannten Dürre. Eine Auswirkung des El Nino-Phänomens. Gras verdorrt. Ernten fallen aus. Menschen und Tiere hungern. Vieh verdurstet.
In Peters Dorf Barpello in Ost-Pokot fördert der Brunnen noch Wasser. Außerhalb finden Tiere und Menschen Reste von Wasser hinter den vom Staat aufgeschobenen Dämmen, die das Regenwasser auffangen sollen. Aber es gibt kein Gras mehr. Kühe verhungern.
Peter brauchte Gras zum Abdichten des Daches seiner Küche, aber er findet keins. Für sich selbst beklagt er sich nicht, sieht aber um sich herum Menschen, die dringend Hilfe benötigen.
Wir alle hoffen auf Regen. Gleichzeitig muss man die Befürchtung haben, dass der durch das El Nino-Geschehen monatelang zurückgehaltene Regen als Starkregen niederkommt, der zu verheerenden Überschwemmungen führen kann.
Fotos – Letztes Wasser hinter den Dämmen.
Alfons Nowak, 5.10.2026
