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Vortrag in Datteln-Meckinghoven in der Gemeinde St. Dominikus

Vortrag in Datteln-Meckinghoven in der Gemeinde St. Dominikus

Vortrag über unsere Aktivitäten in Kenia in Datteln-Meckinghoven in der Gemeinde St. Dominikus

Am 18. Oktober 2023 war Alfons Nowak zu einem Vortragüber unsere Aktivitäten in Kenia in Datteln-Meckinghoven in der Gemeinde St. Dominikus eingeladen. Bei sehr interessierten 20 Zuhörern wurde es ein lebhafter Abend. Zuletzt entwickelte sich eine Diskussion an der Frage, was die jungen Leute, Bosco Boys, Bosco Girls, die Flüchtlinge in Kakuma mit ihren Ausbildungen anfangen können.

In unserem Lande werden Arbeitskräfte dringend gebraucht – dort finden ausgebildete junge Menschen keine Arbeit. Sollte man diese Menschen gezielt einladen, nach Deutschland zu kommen? Geben wir das Ziel auf, dass die von uns geförderten Menschen ihr Heimatland, ihre Länder weiter bringen sollen? Dass dort ihr Platz ist? – Sollten wir nicht zuerst die hier bereits angekommenen Flüchtlinge in Arbeit bringen?

Was wir sicher wissen und was uns Bestätigung gibt, mit unserer Hilfe das Richtige zu tun, ist Folgendes: Nur gebildete Menschen sind in der Lage, einen positiven Beitrag zur Entwicklung ihres Landes zu leisten. Nur gebildete Menschen mit einem guten Sozialverhalten und einem entwickelten Verantwortungsgefühl können sich für Gerechtigkeit einsetzen und mit an einer Gesellschaft bauen, die Stammesgrenzenüberwindet und sich für gleiche Rechte für Frauen und Männer einsetzt.

Wir helfen dabei mit, wenn im Savio Club Mädchen und Jungen, Kinder aus unterschiedlichen Stämmen und Nationen bewusst in einer Gruppe zusammengefasst werden. Wir erleben, dass die Kinder ein höfliches und rücksichtsvolles soziales Verhalten entwickeln. Wir sehen, mit wieviel Freude sie lernen. Anhand ihrer Noten bekommen wir gezeigt, dass sie zu den Besten in ihren UN-Klassen gehören.

Besonders gefreut hat sich Alfons, dass Karin Bensch unter seinen Zuhörern war, da sie gerade ihre Mutter in Horneburg besuchte. Sie ist Journalistin beim WDR und hat 2019 einen Bericht über Alfons und unseren Verein in WDR5 gesendet. Der Mitschnitt kann abgehört werden.

Die Zuhörer in Meckinghoven waren offensichtlich vom Sinn unserer Arbeit überzeugt. Im Spendenkorb fanden sich 242 €. Herzlichen Dank an alle, besonders an Fritz Pöpel, auch Mitglied in unserem Verein, der Alfons im Namen des Ortsausschusses von St. Dominikus eingeladen hatte.

Familientag in der Gärtnerei Fischer

Familientag in der Gärtnerei Fischer

Familientag in der Gärtnerei Fischer

Familientag in der Gärtnerei Fischer

Josef Fischer und Alfons Nowak

Familientag in der Gärtnerei Fischer

Am Wochenende 23./24. September veranstaltete unser Förderer Josef Fischer in der Gärtnerei Fischer in Horneburg einen Familientag. Er gab uns Gelegenheit, unseren Verein und unsere Projekte inmitten einer herrlichen Blumenpracht bekannt zu machen. Vielen Dank dafür!

Mitgliederversammlung des Vereins Step by Step e.V.

Mitgliederversammlung des Vereins Step by Step e.V.

Mitgliederversammlung des Vereins Step by Step e.V.

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung des Vereins Step by Step e.V

Am 16. September war unser Vorsitzender, Alfons Nowak, zur Mitgliederversammlung des Vereins Step by Step e.V. nach Münster eingeladen worden. Step by Step feierte gleichzeitig sein 25-jähriges Bestehen und die Überschreitung der 1 Million-Grenze an vergebenen  Spenden.

Step by Step ist ein Verein, der von einer Handvoll Studenten gegründet worden ist und nun eine Mitgliederzahl von mehr als 300 aufweisen kann. Viele waren anwesend, viele hatten ihre Kinder und Enkelkinder mitgebracht. Es ergab sich eine bunte Feier mit Kinderbelustigung, Kuchen, Grillen und einer bewegenden Versammlung, bei der ein Mädchen aus Syrien, die durch die Hilfe des Vereins aus Syrien ausreisen konnte, ein Lied in ihrer Sprache sang. Das Berührende war, dieses Mädchen und drei seiner Geschwister sind blind.

Step by Step unterstützt Projekte anderer Träger, die ihm angetragen werden, mehrere davon auch in Afrika. Vorgestellt wurde ein Projekt aus Lüneburg von dem Hausarzt Ralf-Peter Oelsner, der bereits mehrere Konvois, beladen mit medizinischen und anderen  Hilfsgütern, in die Ukraine begleitet hatte.

So sind auch wir mit unserer Hilfe Savio Club für die Flüchtlingskinder  in Kakuma jetzt zum zweiten Mal von Step by Step mit einer großen Spende bedacht worden. Im letzten Jahr durften wir 3.000 €, dieses Mal sogar 5.000 € in Empfang nehmen. Alfons Nowak nutzte die Gelegenheit, sich bei Dominik Adamus, der bei einer Recherche über Kakuma auf uns aufmerksam geworden war und uns mit Step by Step in Kontakt gebracht hatte und beim 1. Vorsitzenden, Christian Stock, herzlich zu bedanken.

18.09.2023 Alfons Nowak

Info Brief von Alfons Nowak

Info Brief von Alfons Nowak

Info Brief von Alfons Nowak

Info an die Freunde des Vereins

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Brief von Alfons Nowak

Liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereins,

Veränderungen haben sich ereignet. Bei unseren Partnern, den Salesianern,
ist es üblich, dass nach 6 Jahren die Führungspositionen wechseln. Durch die
Corona Pandemie hatten wir das Glück, dass Fr. Jose uns 9 Jahre lang als
Partner in Kakuma zur Verfügung stand. Nun war es soweit und er ist als
Direktor von Boys Town nach Nairobi versetzt worden. Boys Town ist ein
großes berufliches Ausbildungszentrum für Jungen und Mädchen. Neben allen
handwerklichen Berufen, für die große, gut ausge­stattete Hallen zur
Verfügung stehen, gibt es Computer Kurse und eine kaufmännische Ausbildung.
500 Auszubildende sind eingeschrieben, der große Teil wohnt im dortigen
Internat.

Überraschend ist auch Fr. Chege, der Direktor des Straßenjungen Projektes
Bosco Boys, versetzt worden. Gerade noch hatten wir ihn und Francis Nbiyu,
einen ehemaligen Bosco Boy, im Juni für einen Tag bei uns zu Besuch. Die
Salesianer Zentrale in Bonn hatte die Beiden zum Spendensammeln eingeladen.
Es waren ausge­füllte 24 Stunden mit vielen Begegnungen und Gesprächen,
unter anderem über die Frage, ob es moralisch und sozial vertretbar ist,
dass Deutschland Fachkräfte in Kenia anwirbt. Junge Menschen, zu deren
Ausbildung wir vielleicht beigetragen haben, in der Vorstellung, dass sie
ihrem Land und der Entwicklung ihrer Gesellschaft nützen würden.

Fr. Chege ist ebenfalls auf eine verantwortungsvolle Position berufen
worden. Er ist jetzt Geschäftsführer aller Salesianer Niederlassungen in der
Provinz Ost-Afrika, die Kenia, Süd Sudan und den jetzt von Kriegswirren
erschütterten Sudan umfasst. Es bedeutet auch, Reisen in diese unsicheren
Gebiete zu unternehmen. Wir wünschen ihm dazu viel Glück und Gottes Segen!

Nachfolger von Fr. Jose in Kakuma ist Fr. Mathew Kuthanapillil, Inder wie
Fr. Jose, der bisher im Sudan gearbeitet hat und mit großen Projekten
vertraut ist. Bei den Bosco Boys ist Fr. Vincent Mokaya Nachfolger von Fr.
Chege. Ich werde beide bei meinem Besuch im November kennenlernen und freue
mich darauf.

Fr. Jose und Fr. Chege haben sich beide bei mir und unserem Verein
verabschiedet und uns einen herzlichen

Dank für unsere Unterstützung ausgesprochen. Fr. Jose geht ausdrücklich auf
unsere Förderung des Savio Clubs ein – von der Idee Fr. Joses, eine
nachhaltige Hilfe für die Kinder im Flüchtlingslager zu verwirklichen, von
den Anfängen mit zwei, drei, fünf und von jetzt neun Gruppen mit einer
Anzahl von 1.250 Kindern. Wir denken zurück an das, was die beiden ersten
Supervisorinnen Mercy und Petronilla geleistet haben, was Lucy und die 17
Lehrer und Katecheten jetzt täglich leisten. Wir sind stolz auf dieses
Erfolgsmodell, das wir mit unseren Spenden ermöglicht haben. Lest selber,
was Fr. Jose geschrieben hat:

Lieber Dr. Alfons (das ist die für mich übliche Anrede in Kenia und weiter
geht es im Englischen mit ‚You‘, Du oder Sie. Da wir Freunde geworden sind,
übersetze ich Fr. Joses ‚You‘ mit Du). Viele Grüße.

Wie ich dir bereits sagte, bin ich nach 9 Jahren Dienst für die Menschen im
Flüchtlingslager und in der Turkana-Gemeinschaft von Kakuma versetzt worden.
Ich habe dort sehr glückliche Erfahrungen gemacht und bin Gott, meiner
Gemeinschaft, unseren Wohltätern, wie dir und deinem Team dort und all den
Menschen, die mit mir zusammengearbeitet haben, sehr dankbar.

Ich sende dir den abschließenden Finanz- und Erzählbericht des Savio
Club-Projekts. Wie du sehen kannst, ist das Projekt finanziell im
Negativbereich. Sie brauchen dringend etwas Geld.

Ich danke dir vielmals, dass du meine Idee des Savio Clubs unterstützt hast,
um die Flüchtlingskinder mit einem Zusatzunterricht zu formen, und ich kann
sagen, dass die Zusammenarbeit mit eurem Team es möglich gemacht hat, dass
meine Idee Früchte tragen konnte. Ich habe von den Menschen, die an diesem
Projekt beteiligt sind, gehört, wie viel Wertschätzung es für diese Arbeit
gibt, die wir leisten. Wir haben gesehen, wie die Kinder intellektuell
gereift sind und ihre Fähigkeit entwickelt haben, sich in verschiedene
Nationalitäten und Stämme zu integrieren und gleichzeitig in vielerlei
Hinsicht bessere Kinder zu werden. Sie sehen besser aus, wenn es um Hygiene
geht, sie beten besser und sie lernen besser.

Vielen Dank für eure Unterstützung und herzlichen Glückwunsch zu diesem
Ergebnis! Gott segne dich und das Team für eure Großzügigkeit und harte
Arbeit, um die Spenden zu sammeln.

Ich kann ehrlich sagen, dass ich mir große Mühe gegeben habe, die Mittel auf
die vorteilhafteste Weise zu verwenden, ohne Verschwendung und mit Sorgfalt.
Ich kann auch voller Überzeugung versichern, dass es für unsere Kinder von
großem Nutzen war.  Wenn es mit Sorgfalt weitergeführt wird, kann es auch in
Zukunft Tausenden von Kindern zugutekommen. Deshalb sage ich ein großes
Dankeschön. Asante Sana!

Bisher haben die Lehrer und Lucy und ihre Vorgängerinnen Mercy und
Petronilla gut gearbeitet. Ich danke auch ihnen sehr. Ich bin sicher, dass
das Projekt unter der Leitung von Fr. Mathew, dem neuen Direktor, gedeihen
wird.  Die Kinder werden davon profitieren.

Ich danke dir auch persönlich für deine Freundschaft und deinen guten
Willen. Ich bin in Nairobi und wir können weiterhin gute Freunde sein. Wenn
du nach Nairobi kommst, werden wir uns mit Sicherheit treffen.

Nochmals vielen Dank.  Bitte übermittele den Menschen, die mit dir in diesem
Projekt zusammengearbeitet haben, meine besten Wünsche.  Möge Gott weiterhin
jeden von euch mit seinem Segen überschütten.

Mit den besten Grüßen Fr. Jose Padinjareparampil, Nairobi 21.08.2023

Stolz und dankbar wollen wir dafür sorgen, dass es weitergeht. Gerade haben
wir 3.000 € nach Kakuma geschickt. Unser Spendenkonto ist damit erschöpft.
Damit es weitergeht, brauchen wir eure Hilfe. Ich vertraue darauf, dass wir
demnächst auch unsere beiden anderen Partner, die Bosco Boys und die Bosco
Girls, mit einer Spende unterstützen können.

Am 16. Oktober werden wir unsere nächste Mitgliederversammlung um 17 Uhr im
Pfarrheim Christus König in Oer-Erkenschwick abhalten,
Klein-Erkenschwicker-Str. 122. Es geht unter anderem um die Genehmigung des
Geschäftsberichts 2022. Bitte notiert euch den Termin schon jetzt.

Noch sonnige Sommertage und einen schönen Herbst wünscht euch Euer Alfons
Nowak

Neuigkeiten von unseren Projekten

Neuigkeiten von unseren Projekten

Neuigkeiten von unseren Projekten

Neuigkeiten

Neuigkeiten von unseren Projekten

In der Regel wechseln die Salesianer alle 6 Jahre ihre Führungspositionen in ihren Niederlassungen aus. So soll mehr Flexibilität gewährleistet sein, es soll das Verantwortungsbewusstsein für die Gesamtheit erhalten bleiben.

Einmal haben wir bereits einen Wechsel erlebt, als 2014 Fr. Luke in Kakuma von Fr. Jose abgelöst wurde. Durch die Corona Pandemie blieb uns Fr. Jose 3 Jahre länger als geplant erhalten. Nun ist es aber so weit. Wir müssen uns von ihm verabschieden. Schweren Herzens lassen wir ihn gehen. Er hat das Savio Club Projekt entwickelt, auf den Weg und zum Blühen gebracht. Gerne haben wir die finanzielle Unterstützung dafür geleistet und wollen uns weiter mit seinem Nachfolger Fr. Matthew dafür einsetzen, der bisher im Sudan gearbeitet hat.

Von den Plänen auf dem Papier über eine Gruppe, drei Gruppen mit 300 Kindern, sind wir nun bei neun Gruppen mit 1.200 Kindern angekommen. Zwei Gruppen befinden sich in dem etwas entfernten Flüchtlingslager Kalobeyei. Nach unserer ersten Supervisorin Mercy haben wir mit Petronilla zusammengearbeitet und entwickeln nun unsere Hilfe für die Flüchtlingskinder mit Lucy und 17 Lehrern und einigen Katecheten weiter.

Von unserer Seite herzliches Willkommen für Fr. Mathew! Wir hoffen, ihn bald durch Fotos und Berichte kennenzulernen. Im November wird Alfons Nowak ihn bei seinem Kenia-Besuch persönlich begrüßen können.

Fr. Jose ist zum Direktor der größten Niederlassung der Salesianer in Nairobi ernannt worden. Er ist jetzt Direktor von Boys Town, dem riesigen technischen Ausbildungszentrum der Salesianer. Alfons Nowak hat es bereits besucht. Es ist eine eindrucksvolle Anlage, wirklich eine kleine Stadt mit den gut ausgestatteten Werkhallen, dem Wohnheim für die Auszubildenden, einer großen Halle und der Kirche.

Leider müssen wir uns auch von Fr. Chege trennen. Gerade haben wir ihn noch einmal besser kennen­­gelernt durch seinen Besuch bei uns im Juni mit Francis Mbiyu, einem ehemaligen Bosco Boy.

Er ist ebenfalls auf eine hoch verantwortungsvolle und herausfordernde neue Aufgabe berufen worden. Er wird Finanzverwalter aller Salesianer-Niederlassungen in der Provinz Ost-Afrika. Diese umfasst die Länder Kenia, Sudan und Süd Sudan. Im Sudan herrscht gerade Bürgerkrieg, im Süd Sudan hat der hoffentlich zur Ruhe gekommene Bürgerkrieg ein Chaos hinterlassen. Eine große Herausforderung in solchen Krisenregionen Verantwortung übertragen zu bekommen! Wir wünschen Fr. Chege viel Kraft und Glück und Segen, auch auf seinen Reisen in diese unsicheren Gebiete, die von ihm erwartet werden!

Sein Nachfolger im Straßenjungen Projekt Bosco Boys wird Fr. Vincent Mukaya. Wir kennen ihn noch nicht, wünschen ihm einen guten Start, eine glückliche Hand und mit uns eine gute Zusammen­arbeit! Bis auf ein Kennenlernen mit Alfons Nowak im November.

Von Francis Mbiyu, dem sympathischen Begleiter von Fr. Chege im Juni, kommen leider traurige Nachrichten. Hier hat er stolz von seiner Arbeit als Automechaniker erzählt und seine Firma lobend hervorgehoben. Nun hat er die Kündigung erhalten und ist seit dem 1. September arbeitslos. Zuviel hat er bei seinem Chef von Deutschland geschwärmt und hat dann den Fehler gemacht, um eine Lohnerhöhung zu bitten.