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Brief von Fr. Jose Padinjareparampil (aus dem Engl. Dr. Alfons)

Brief von Fr. Jose Padinjareparampil (aus dem Engl. Dr. Alfons)

Brief von Fr. Jose Padinjareparampil (aus dem Engl. Dr. Alfons)

Warten aufs Essen

Unser Fest mit 1.200 Kindern

Ben und Isaac

Unser Fest mit allen Kindern am 19.11.2022

Gruppe Dominic Savio in Kalobeyei

Savio Gruppe John Bosco mit Elias und John

Spiele mit Kindern vor Gründung Savio Club

Brief Fr. Jose Padinjareparampil

Lieber Dr. Alfons (das ist die für mich übliche Anrede in Kenia und weiter geht es im Englischen mit ‚You‘, Du oder Sie. Da wir Freunde geworden sind, übersetze ich Fr. Joses ‚You‘ mit Du). Viele Grüße.

Wie ich dir bereits sagte, bin ich nach 9 Jahren Dienst für die Menschen im Flüchtlingslager und in der Turkana-Gemeinschaft von Kakuma versetzt worden. Ich habe dort sehr glückliche Erfahrungen gemacht und bin Gott, meiner Gemeinschaft, unseren Wohltätern, wie dir und deinem Team dort und all den Menschen, die mit mir zusammengearbeitet haben, sehr dankbar.

Ich sende dir den abschließenden Finanz- und Erzählbericht des Savio Club-Projekts. Wie du sehen kannst, ist das Projekt finanziell im Negativbereich. Sie brauchen dringend etwas Geld.

Ich danke dir vielmals, dass du meine Idee des Savio Clubs unterstützt hast, um die Flüchtlingskinder mit einem Zusatzunterricht zu formen, und ich kann sagen, dass die Zusammenarbeit mit eurem Team es möglich gemacht hat, dass meine Idee Früchte tragen konnte. Ich habe von den Menschen, die an diesem Projekt beteiligt sind, gehört, wie viel Wertschätzung es für diese Arbeit gibt, die wir leisten. Wir haben gesehen, wie die Kinder intellektuell gereift sind und ihre Fähigkeit entwickelt haben, sich in verschiedene Nationalitäten und Stämme zu integrieren und gleichzeitig in vielerlei Hinsicht bessere Kinder zu werden. Sie sehen besser aus, wenn es um Hygiene geht, sie beten besser und sie lernen besser.

Vielen Dank für eure Unterstützung und herzlichen Glückwunsch zu diesem Ergebnis! Gott segne dich und das Team für eure Großzügigkeit und harte Arbeit, um die Spenden zu sammeln.

Ich kann ehrlich sagen, dass ich mir große Mühe gegeben habe, die Mittel auf die vorteilhafteste Weise zu verwenden, ohne Verschwendung und mit Sorgfalt.  Ich kann auch voller Überzeugung versichern, dass es für unsere Kinder von großem Nutzen war.  Wenn es mit Sorgfalt weitergeführt wird, kann es auch in Zukunft Tausenden von Kindern zugutekommen.

Deshalb sage ich ein großes Dankeschön. Asante Sana!

Bisher haben die Lehrer und Lucy und ihre Vorgängerinnen Mercy und Petronilla gut gearbeitet. Ich danke auch ihnen sehr. Ich bin sicher, dass das Projekt unter der Leitung von Fr. Mathew, dem neuen Direktor, gedeihen wird.  Die Kinder werden davon profitieren.

Ich danke dir auch persönlich für deine Freundschaft und deinen guten Willen. Ich bin in Nairobi und wir können weiterhin gute Freunde sein. Wenn du nach Nairobi kommst, werden wir uns mit Sicherheit treffen.

Nochmals vielen Dank.  Bitte übermittele den Menschen, die mit dir in diesem Projekt zusammengearbeitet haben, meine besten Wünsche.  Möge Gott weiterhin jeden von euch mit seinem Segen überschütten.

Mit den besten Grüßen Fr. Jose Padinjareparampil, Nairobi 21.08.2023

Fr. Jose ist nun Direktor von Boys Town, einem großen beruflichen Ausbildungszentrum für Jungen und Mädchen aus armen Verhältnissen in Nairobi. 500 Teilnehmer gibt es zur Zeit. Es liegt nicht weit von DBYES, wo ich immer wohne, wenn ich in Nairobi bin und auch nicht weit von Langata und Kuwinda, wo die Bosco Boys zuhause sind, die wir auch unterstützen.

Fr. Mathew hat zuletzt im Süd Sudan und dann, bis zu den blutigen Unruhen, im Sudan gearbeitet. Er hat viel Erfahrung mit großen Projekten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm und wünschen ihm einen guten Start in Kakuma. Ich freue mich auf ein Kennenlernen im November.

Alfons Nowak

Mit Isaac in Christkönig

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Plan von Fr. Jose zur Förderung von Kindern im Flüchtlingslager Kakuma im Jahr 2015

Im Februar 2015 teilte ich Dr. Alfons eine Idee mit, wie man die Kinder im Lager besser betreuen könnte.  Unsere Idee war es, die Kinder als regelmäßige Teilnehmer eines von uns zu schaffenden Programms anzumelden.  Wir wollten der Erziehung der Kinder im Lager ein anderes Gesicht geben, von denen die meisten einfach allein und allein gelassen wurden.  Dr. Alfons teilte mir mit, dass er die Idee gut findet und wir mit dem Programm beginnen könnten.  Ich habe mir vorgenommen, das Programm in diesem Jahr an 3 Orten zu starten. In der Pfarrkirche Heilig Kreuz und in der Neben­station Christkönig haben wir das Programm bereits begonnen. Die Finanzierung war unsere größte Sorge, ob sie ausreichte, dass wir mit einem regelmäßigen Programm beginnen könnten. Daher waren wir sehr sparsam bei der Verwendung der Mittel, die wir von einem Konto nahmen, dass wir für andere Zwecke auf der Bank hatten.

Sobald wir mit dem Programm beginnen, müssen wir für eine regelmäßige Bezahlung der Lehrer, eine tägliche Erfrischungen für die Kinder, eine einheitliche Kleidung (mindestens ein T-Shirt) sorgen. Dazu kommen andere Materialien wie ein kleines Schreibheft für die Kinder, Kreide, Spieleartikel usw. 

Wir haben das große Glück, dass sich bei uns eine Freiwillige aus Nairobi gemeldet hat, die uns ihre Zeit und Energie zur Verfügung stellt, um mit uns dieses Programm zu entwickeln und zu betreuen.  Ihr Name ist Mercy Gathoni und sie hat einen Abschluss in Sozialarbeit.  Wir geben ihr nur ein Taschengeld, um ihren Bedarf an Essen und Schreibwaren zu decken.  Zweitens haben wir Isaak Uyira hier, der bereits jetzt als Katechet und Kinderbetreuer in der Station Christkönig tätig ist. Faraja Kaluta, der auch schon lange in der Pfarrei mitarbeitet, wird für das Programm in Holy Cross verantwortlich sein. Er ist zur Zeit noch in Tansania, um seine Eltern zu treffen.  In der Zeit, in der er weg ist, leitet Mercy das Programm hier.

In der Christkönig Station haben wir bereits insgesamt 167 Kinder, die sich für dieses Programm angemeldet haben.  Wir können nicht alle nehmen, also begrenzen wir unsere Anzahl auf etwa 100.  Den anderen haben wir versichert, dass wir sie beim nächsten Mal nehmen werden.  Auch in Heilig Kreuz haben wir etwa 120 Anmeldungen. Allerdings werden wir nur etwa 100 Kinder aufnehmen können.  Die nächste Station, in der wir mit dem Programm beginnen möchten, ist die Station St. John Bosco.  Wir hätten dort mit dem Programm begonnen, aber der vorgesehene Lehrer, Moses, war nicht zufrieden mit der Bezahlung, die wir anzubieten bereit waren.  Wir suchen also jemand anderen und zu gegebener Zeit werden wir das dritte Zentrum eröffnen.

Als wir das Programm in der Gemeinde ankündigten, wollten alle Filialstationen unserer Gemeinde dieses Programm an ihrem Ort haben.  Leider haben wir nicht die Mittel, die für alle gleichzeitig notwendig wären. Wir müssen also behutsam vorgehen, Erfahrungen sammeln und hoffen, dass wir wenigstens für einige, wenn auch nicht für alle, etwas Gutes organisieren können.

Das Programm richtet sich an Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren (später geändert auf 8-12, den Schulklassen 3-4 entsprechend).  Das Programm umfasst Englisch, Kiswahili, grundlegende Mathematik, Hygiene und gute Benehmen. Die Details dieses Programms werden wir mit den Erfahrungen, die wir machen, weiter ausarbeiten.  Wir haben verschieden farbige T-Shirts gekauft, die wir an die Kinder verteilen. (Die gemeinsame Kleidung soll den Kindern, die aus unterschiedlichen Stämmen und Nationen stammen, helfen, ein Gemein­schafts­gefühl zu entwickeln.)  Wir legen Wert darauf, dass sie damit sauber zur Gruppe kommen. Wir beabsichtigen, der Gemeinschaft als Ganzes zu zeigen, dass Kinder auch unter den Bedingungen des Lagers, ohne viel Geld sauber und ordentlich aussehen können und in harmonischer Atmosphäre aufwachsen können. Die Kinder werden zusammen singen und beten und dabei Lieder und Gebete lernen. Wir sorgen dafür, dass Trinkwasser da ist. Kekse und Süßigkeiten werden ihnen zwischendurch als Erfrischung gegeben. Es gibt einen großen Spielraum, wie man diese Arbeit gestalten kann.

Fr. Jose Padinjareparampil, 15.02.2015

Dieses Programm, das dann auf Anregung von Fr. Jose den Namen Savio Club erhielt, wurde eine Erfolgsgeschichte. Unter den Supervisorinnen Mercy Gathoni, Petronilla Ng‘endo und jetzt Lucy Machariaentwickelte sich der Savio Club zu der jetzigen Größe von 9 Gruppen mit 1.250 Schülern unter der Leitung von 17 Lehrern und 5 Katecheten. Seit dem Beginn im Jahre 2015 sind ungefähr 3.000 Kinder für jeweils 2 Jahre Mitglied im Savio Club gewesen und dadurch entscheidend geprägt und gefördert worden, wie wir hoffen und annehmen. 2 Jahre sind nicht viel und doch für diese Kinder und ihre Familien von großer Bedeutung. Wir sehen es an dem Andrang, der herrscht, wenn die Gruppen neu gebildet werden.

In ihren UN-Klassen gehören die Savio Club Kinder regelmäßig zu  den Besten. Ihr Umgang untereinander ist vorbildlich. Sie haben gelernt, Kinder anderer Sprachen und Kulturen zu schätzen. Sie haben erlebt, dass Mädchen den Jungen in ihrer Begabung nicht nachstehen. Sie haben sich ein höfliches, rücksichtsvolles Verhalten angewöhnt.

Wir vom Verein Kakuma Flüchtlingshilfe sind stolz, mit dem Geld unserer Mitglieder und Förderer dazu beigetragen zu haben! Nun steht eine Veränderung an. Der Mentor und Organisator des Savio Clubs, Fr. Jose, bekommt eine neue Aufgabe. Wir sind ihm sehr dankbar und wünschen ihm weiter viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe in Boys Town, einem beruflichen Ausbildungszentrum der Salesianer in Nairobi. Wir freuen uns auf seinen Nachfolger, Fr. Mathew, und wünschen uns mit ihm eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder im Flüchtlingslager Kakuma und Kalobeyei!

Alfons Nowak, 29.08.2023

Fest bei den Bosco Boys im Juni 2023

Fest bei den Bosco Boys im Juni 2023

Fest bei den Bosco Boys im Juni 2023

Fest bei den Bosco Boys

Fest bei den Bosco Boys

Fest bei den Bosco Boys

Der Tanz der Bosco Boys

Fest bei den Bosco Boys im Juni 2023

Ein Fest ist immer die Gelegenheit zu zeigen, was man kann.

  • Die Skateboarder ernten Bewunderung.
  • Die Blaskapelle sorgt regelmäßig für Stimmung.
  • Die Kinder spielen Reise nach Jerusalem.

Bosco Boys freuen sich über den Erfolg einer ehemaligen Schülerin

Bosco Boys freuen sich über den Erfolg einer ehemaligen Schülerin

Bosco Boys freuen sich über den Erfolg einer ehemaligen Schülerin

Celina Nasimiyu

Celina Nasimiyu

Bosco Boys freuen sich über den Erfolg einer ehemaligen Schülerin

Im Juli 2023 wurde Celina Nasimiyu, einer ehemaligen Schülerin der Don Bosco Primary School der Bosco Boys in Kuwinda, der Bachelor of Arts im Fach Internationales Geschäftsmanagement verliehen. Die Bosco Boys sind sehr stolz auf ihre erfolgreiche Schülerin und danken allen Spendern, die ihr diese Ausbildung ermöglicht haben.

Bericht über die Aktivitäten der Bosco Girls in Dagoretti Market

Bericht über die Aktivitäten der Bosco Girls in Dagoretti Market

Bericht über die Aktivitäten der Bosco Girls in Dagoretti Market

Aktivitäten der Bosco Girls

Aktivitäten der Bosco Girls

Bericht über die Aktivitäten der Bosco Girls in Dagoretti Market vom 1. Mai 2023

Die Salesianerinnen, Töchter Mariens, Hilfe der Christenheit, bedanken sich aufrichtig für Ihre anhaltende Unterstützung unserer Projekte. Ihre Spenden sind eine große Hilfe bei der Erfüllung der in unseren Niederlassungen festgestellten dringenden Bedürfnisse. Ich berichte über die Projekte für die schutzbedürftigen Jugendlichen im Daughters of Mary Help of Christians College in Dagoretti Market.

Die Spende für das erste Quartal 2023 (3000 Euro) für Dagoretti hat unseren Begünstigten hervorragend geholfen. Die Mittel ermöglichten den Kauf von Material für die Schneider­werk­statt und die anderen handwerklichen Ausbildungen. Die Verfügbarkeit von ausreichend Materialien für die Schneiderei erleichterte das Lernen und verbesserte die Fähigkeiten der Jugendlichen im Schneidern und im Design. Die Jugendlichen haben mehrere Arten von Kleidern und Anzügen nähen gelernt und haben sich Fähigkeiten im Sticken angeeignet.

Die Jugendlichen freuen sich darauf, ihren täglichen Aktivitäten am College nachzugehen, da das Training ihnen nicht nur Lernmöglichkeiten bietet, sondern das Zentrum auch eine Sicherheit vor Missbrauch bietet, mit dem die Mädchen und jungen Frauen in dem Viertel hier und in ihren Familien häufig konfrontiert sind.

Die Fähigkeiten der Jugendlichen in den Bereichen Perlenarbeiten und Kunsthandwerk wurden verbessert, was sich in den von unseren Begünstigten hergestellten Produkten widerspiegelt. Die Jugendlichen sind in der Lage, schöne Grußkarten herzustellen, Masai-Sandalen, Schlüsselanhänger, Gürtel, Tischsets, Halsketten und andere perlenbezogene Artikel. Wenn wir alle diese Produkte verkaufen, hat das Zentrum Einnahmen, um Rücklagen zu bilden.

In der Catering-Abteilung , in der Gastronomie,  vollbringen die Studierenden wahre Wunder. Zum Zeitpunkt der Aufnahme wussten die Studenten nicht, wie man Mahlzeiten zubereitet, wie man einen Esstisch deckte und sie waren mit der Kundenbetreuung nicht vertraut. Mit Ihrer Unterstützung konnte alles erreicht werden. Von Ihrem Geld wurden z.B. Lebensmittel für den praktischen Unterricht gekauft und die Mädchen konnten regelmäßig, ohne Ausfall durch fehlendes Material an den Sitzungen teilnehmen. Unsere Schüler haben die NITA-Prüfungen –Nationale kenianische Prüfungen – sowohl in der Theorie als auch in der Praxis bestanden und wir können bestätigen, dass sie qualifiziert und fähig sind, sich mit anderen Studenten verschiedener technischer Einrichtungen in der Marktbranche zu messen. Nach der Lernzeit sind unseren Schülerinnen gute Arbeitsplätze sicher. Sie werden in der Lage sein, ihren Lebensunterhalt zu verdienen oder sich ihren Lebensunterhalt zu verbessern. Andere gründen vielleicht ihre eigenen kleinen Unternehmen in der Hotel- und Managementbranche und schaffen so Beschäftigungsmöglichkeiten für sich, ihre Familienmitglieder und die Gemeinschaft im Allgemeinen.

Die Tatsache, dass sie gestärkt an Selbstbewusstsein und an Fähigkeiten aus der Ausbildung kommen, wird helfen, häusliche Gewalt zu verringern. Sie können zum Unterhalt ihrer Familien beitragen und sind in der Lage, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an ihre Kinder, die sie bald haben werden, weiterzugeben.

In der Theorie hat die kenianische Regierung  die Grund- und Sekundarschulbildung für alle Kinder kostenlos und erreichbar gemacht, aber es bleibt ein Betrag, den die Eltern für die Betreuung der Kinder und das Essen in der Schule zahlen müssen. Viele bedürftige Familien haben nicht einmal einen einzigen Penny übrig, was es unmöglich macht, einen Beitrag zu leisten. Die Armut zwingt die Familien, ihre Kinder, zu Hause zu lassen, während andere in der Schule lernen dürfen.

Die Unterstützung ihres Vereins hat es möglich gemacht, dass Kinder aus gefährdeten Familien – die wir mit Schulgeld, dem Kauf von Schuluniformen und Lehrbüchern unterstützen – zur Schule gehen können und dort mit guten Leistungen abschneiden. Das Wissen, das ihnen vermittelt wird, wird nicht nur ihnen selbst zugutekommen, sondern die Auswirkungen werden auch in ihren Familien, bei ihren Kinder, Geschwistern und schließlich auch in der Gemeinschaft, in ihrem Wohnviertel spürbar sein.  Kinder, die in der Schule sind, haben ein besseres Selbstwertgefühl, haben gelernt, miteinander umzugehen und haben sich gewisse Kenntnisse angeeignet, die ihnen helfen, sich vor schädlichen kulturellen Praktiken zu schützen, wie die Beschneidung von Mädchen, Kinderarbeit, Frühverheiratung. Ein selbstbewusstes Kind, das sich wehren kann, ist nicht so leicht Opfer von Kindes­miss­brauch.

Unsere Schönheits-Abteilung entwickelt sich gut. Die Jugendlichen lernen, Haare zu waschen, zu föhnen, frisieren, zu glätten. Auch lernen sie gute Maniküre und Pediküre. Wenn die Ausbildungskurse beendet sind, werden unsere jungen Frauen mit ihren Fähigkeiten eine Arbeit in einem Salon oder in anderen Bereichen des Schönheitsmarktes finden. Oder sie werden ihr eigenes Geschäft eröffnen.

Bei all diesen Aktivitäten ist unsere Schwestern-Gemeinschaft sehr dankbar für ihre Spenden, die uns möglich machen, unseren Begünstigten zu helfen. Wir beten zu Gott, dem Geber aller Gaben, dass er Sie weiterhin segnen möge. Wir fühlen uns geehrt durch Ihre anhaltende Unterstützung und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und Partner­schaft mit Ihnen. Vielen Dank!

Sr. Gisele Mashauri am 1. Mai 2023

Neuigkeiten von unseren Projekten

Neuigkeiten von unseren Projekten

Neuigkeiten von unseren Projekten

Neuigkeiten

Neuigkeiten von unseren Projekten

In der Regel wechseln die Salesianer alle 6 Jahre ihre Führungspositionen in ihren Niederlassungen aus. So soll mehr Flexibilität gewährleistet sein, es soll das Verantwortungsbewusstsein für die Gesamtheit erhalten bleiben.

Einmal haben wir bereits einen Wechsel erlebt, als 2014 Fr. Luke in Kakuma von Fr. Jose abgelöst wurde. Durch die Corona Pandemie blieb uns Fr. Jose 3 Jahre länger als geplant erhalten. Nun ist es aber so weit. Wir müssen uns von ihm verabschieden. Schweren Herzens lassen wir ihn gehen. Er hat das Savio Club Projekt entwickelt, auf den Weg und zum Blühen gebracht. Gerne haben wir die finanzielle Unterstützung dafür geleistet und wollen uns weiter mit seinem Nachfolger Fr. Matthew dafür einsetzen, der bisher im Sudan gearbeitet hat.

Von den Plänen auf dem Papier über eine Gruppe, drei Gruppen mit 300 Kindern, sind wir nun bei neun Gruppen mit 1.200 Kindern angekommen. Zwei Gruppen befinden sich in dem etwas entfernten Flüchtlingslager Kalobeyei. Nach unserer ersten Supervisorin Mercy haben wir mit Petronilla zusammengearbeitet und entwickeln nun unsere Hilfe für die Flüchtlingskinder mit Lucy und 17 Lehrern und einigen Katecheten weiter.

Von unserer Seite herzliches Willkommen für Fr. Mathew! Wir hoffen, ihn bald durch Fotos und Berichte kennenzulernen. Im November wird Alfons Nowak ihn bei seinem Kenia-Besuch persönlich begrüßen können.

Fr. Jose ist zum Direktor der größten Niederlassung der Salesianer in Nairobi ernannt worden. Er ist jetzt Direktor von Boys Town, dem riesigen technischen Ausbildungszentrum der Salesianer. Alfons Nowak hat es bereits besucht. Es ist eine eindrucksvolle Anlage, wirklich eine kleine Stadt mit den gut ausgestatteten Werkhallen, dem Wohnheim für die Auszubildenden, einer großen Halle und der Kirche.

Leider müssen wir uns auch von Fr. Chege trennen. Gerade haben wir ihn noch einmal besser kennen­­gelernt durch seinen Besuch bei uns im Juni mit Francis Mbiyu, einem ehemaligen Bosco Boy.

Er ist ebenfalls auf eine hoch verantwortungsvolle und herausfordernde neue Aufgabe berufen worden. Er wird Finanzverwalter aller Salesianer-Niederlassungen in der Provinz Ost-Afrika. Diese umfasst die Länder Kenia, Sudan und Süd Sudan. Im Sudan herrscht gerade Bürgerkrieg, im Süd Sudan hat der hoffentlich zur Ruhe gekommene Bürgerkrieg ein Chaos hinterlassen. Eine große Herausforderung in solchen Krisenregionen Verantwortung übertragen zu bekommen! Wir wünschen Fr. Chege viel Kraft und Glück und Segen, auch auf seinen Reisen in diese unsicheren Gebiete, die von ihm erwartet werden!

Sein Nachfolger im Straßenjungen Projekt Bosco Boys wird Fr. Vincent Mukaya. Wir kennen ihn noch nicht, wünschen ihm einen guten Start, eine glückliche Hand und mit uns eine gute Zusammen­arbeit! Bis auf ein Kennenlernen mit Alfons Nowak im November.

Von Francis Mbiyu, dem sympathischen Begleiter von Fr. Chege im Juni, kommen leider traurige Nachrichten. Hier hat er stolz von seiner Arbeit als Automechaniker erzählt und seine Firma lobend hervorgehoben. Nun hat er die Kündigung erhalten und ist seit dem 1. September arbeitslos. Zuviel hat er bei seinem Chef von Deutschland geschwärmt und hat dann den Fehler gemacht, um eine Lohnerhöhung zu bitten.