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Streichung von Fördergeldern

Streichung von Fördergeldern

Streichung von Fördergeldern

Streichung von Fördergeldern

Kakuma leidet seit Präsident Trump an der Regierung ist unter der Streichung von Geldern. Die Essensrationen der Flüchtlinge sind massiv gekürzt worden. Nach Einteilung in Kategorien im August 2025 gibt es für die Kategorien 3 und 4 keine Lebensmittel mehr. Die Kategorien 1 und 2 müssen mit 40 bzw. 20 % der bisherigen Ration auskommen. Die bestand zuletzt in 6 kg Reis, 3 kg Bohnen und 2,1 kg Öl pro Person für 2 Monate.

Jetzt sind alle Fördergelder für das Ausbildungszentrum der Salesianer in Kakuma Stadt gestrichen worden, das auch mit Geldern der Bundesrepublik Deutschland gebaut worden ist. 33 Lehrern hat Fr. Mathew die Kündigung erteilen müssen. Dennoch gibt es immer noch finanzielle Lücken. Wie es weitergehen wird mit diesem ausgezeichnet ausgestatteten Ausbildungszentrum ist ungewiss. Es war eine hervorragende Möglichkeit für Flüchtlinge und Turkana, verschiedene Handwerksberufe, Informatik, Buchhaltung, Englisch und Suaheli zu erlernen.

Alfons Nowak, 12.01.2026

10 Jahre Savio Club

10 Jahre Savio Club

Bild 1 Wir feiern 10 Jahre Savio Club

Bild 2 Mutter und Vater, Mercy Gathoni und Fr Jose.

Bild 3 Wir sind in Nairobi. Lucy, unsere jetzige Supervisorin kann leider nicht dabei sein. Kevin Ariba vertritt sie.

Bild 4 Petronilla, die zweite Supervisorin nach Mercy.

Bild 5 Lucy freut sich in Kakuma mit Lehrern und Schülern mit uns.

Alfons Nowak bei den Bosco Boys

Alfons Nowak bei den Bosco Boys

Alfons Nowak bei den Bosco Boys

Bei den Bosco Boys

Bei den Bosco Boys

Bei den Bosco Boys in Langata

Liebe Freunde,
ein Brief von Father Bernard von den Bosco Boys hatte Irritationen bei uns ausgelöst. Es kamen Vorstellungen auf, dass die Bosco Boys in Langata, wo sie ihren Drogenentzug durchmachen, wie in einem Gefängnis gehalten werden.

Davon ist nichts wahr. Kern des Missverständnisses ist, dass die Mauer zum Nachbargrundstück, die schon immer da war, jetzt mit einem Stacheldraht bewehrt wurde. Und um das Haus herum wurde eine Kamera Überwachung eingerichtet, die 24 Stunden eingeschaltet ist.
Für Kenia ein normaler Vorgang. Die Kriminalitätsrate ist leider sehr hoch und jetzt unter angespannten wirtschaftlichen Bedingungen und dadurch, dass die Regierung selbst kriminelle Gruppen für sich einsetzt, umso schlimmer geworden.

Auch in Langata war es immer wieder zu Diebstählen gekommen. Ehemalige Bosco Boys waren dabei beteiligt. Zum eigenen Schutz wurden daher diese Maßnahmen ergriffen. Ein Nebeneffekt ist, auf den Father Bernard abzielte, dass es nun für Bosco Boys, die abhauen wollen, schwieriger ist, über die Mauer zu gelangen. Es gibt niemanden, der die Kameraüberwachung ständig im Auge hätte. Sie ist hilfreich, um eventuelle Diebe hinterher zu identifizieren.

Im übrigen ist das große Gelände, auf dem sich auch das Seminar für Theologiestudenten Utume befindet, mit einem Zaun umgeben und es gibt einen Wachmann, der das Tor öffnet. Wer abhauen will, kann es leicht tun.
Jetzt konnte ich selber beobachten, wie einfach es wäre. Es sind Ferien, und die neu aufgenommenen Bosco Boys in Langata gehen tagsüber zum Feriencamp nach Kuwinda. Das ist eine Strecke von ungefähr 4 km. Freiwillige Helfer aus der Slowakei gehen mit. Aber jederzeit könnte sich jemand aus dem Staub machen. Die Zahl der Gebliebenen ist nach der Anfangsphase stabil.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass unsere Sorgen unberechtigt waren, und dass ich meine, dass hier weiterhin eine gute Arbeit geleistet wird zum Wohle der Straßenjungen.

Alfons Nowak, 19.11.2025