+49 2368 960 5888 info@kakumahilfe.de
Positionspapier des Netzwerks Globaler Süden vom August 2025

Positionspapier des Netzwerks Globaler Süden vom August 2025

Positionspapier des Netzwerks Globaler Süden vom August 2025

Wichtige Info

INFO BRIEF

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Ladislaus Ludescher, ich bin Wissenschaftler an den Universitäten Heidelberg und Frankfurt am Main.

Ich schreibe Ihnen im Namen eines Netzwerks, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf die dramatische mediale und politische Vernachlässigung des Globalen Südens aufmerksam machen zu machen.

Wir haben ein Positionspapier ausgearbeitet, das von einem breiten Bündnis von über 1.300 Personen aus dem akademischen Bereich unterzeichnet wurde, darunter ca. 750 Professorinnen und Professoren. Zu den Unterzeichnenden gehören auch Privatdozentinnen und Privatdozenten, Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, Doktorandinnen und Doktoranden, Wissenschaftliche Mitarbeitende, Lehrpersonal sowie weitere Unterstützende wie Medienschaffende. Die Unterstützenden vertreten wissenschaftliche Fachrichtungen wie beispielsweise Agrarwissenschaft, Anthropologie, Ethik, Geschichte, Geografie, Gesundheitswesen, Klimawissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaft, Kulturwissenschaften, Philosophie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Soziologie, Sprachwissenschaften, Theologie, Wirtschaftswissenschaften sowie weitere Disziplinen.

Unterzeichnet wurde das Papier außerdem von etwa 150 wissenschaftlichen Institutionen und Nichtregierungs- sowie Hilfsorganisationen.

Zu den Unterzeichnenden des Papiers gehören zum Beispiel:

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Aleida Assmann (Kulturwissenschaften, Universität Konstanz / Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels (mit Jan Assmann) 2018)

Prof. Dr. Roger Blum (von 1989 bis 2010 Professor für Medienwissenschaft und Institutsdirektor des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Bern / ehemaliger Präsident des Schweizer Presserats / ehemaliger Präsident der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen in der Schweiz / ehemaliger Ombudsmann der SRG Deutschschweiz)

Dr. Daniel Dahm (CEO, United Sustainability Group / Councillor, World Future Council / DIN Standards Committee Finance NaFin / Member, Club of Rome, German Association)

Prof. Dr. Dr. med. Sabine Gabrysch (Professur für Klimawandel und Gesundheit, Charité – Universitätsmedizin Berlin und Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) / Heidelberger Institut für Global Health, Ruprecht-Karls Universität Heidelberg)

Prof. Dr. Edeltraud Günther (Director, Institute for Integrated Management of Material Fluxes and of Resources (UNU-FLORES), United Nations University, Dresden / Professur für BWL, insbesondere Nachhaltigkeitsmanagement

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Ulrich Hemel (Direktor a.D., Weltethos-Institut Tübingen / Direktor, Institut für Sozialstrategie)

Prof. em. Dr. Christoph Heusgen (Universität St.Gallen (HSG), Co-Vorsitzender des St.Gallen Symposiums, ehemaliger Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, ehemaliger Deutscher Botschafter bei den Vereinten Nationen, ehemaliger Diplomatischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel)

Prof. Dr. Reinhard Loske (Witten Lab, Universität Witten/Herdecke / Vorstand der Right Livelihood Foundation, Stockholm)

Prof. Dr. Axel Kroeger (Zentrum für Medizin und Gesellschaft (ZMG), Albert-Ludwigs-Universität Freiburg / Research and Training in Tropical Diseases (TDR/WHO), World Health Organization (WHO), Genf)

Dr. Heinz-Rudolf Othmerding (ehem. Auslandschef der Deutschen Presse-Agentur (dpa))

Prof. Dr. Thomas Pogge (Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik, Yale Philosophy Department, Paris School of Economics)

Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger (Rektorin, Wissenschaftskolleg zu Berlin / Prof. i.R., Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit, Historisches Seminar, Universität Münster)

Herwig Sturm (Altbischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich, ehemaliger Vorsitzender des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ))

Prof. Dr. Gerhard Trabert (Arzt, Professor für Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie, 1. Vorsitzender des Vereins Armut und Gesundheit in Deutschland, Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten 2022)

Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist, Autor)

Zu den unterzeichnenden Institutionen und Organisationen gehören zum Beispiel:

Academics Stand Against Poverty ASAP

Bischöfliche Aktion Adveniat e.V.

Deutsche Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie e.V.

Evangelische Landeskirche Hessen-Nassau (EKHN)

Evangelische Landeskirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW)

Global South Studies Center (GSSC) der Universität zu Köln

Hoffnungszeichen | Sign of Hope e.V.

humedica e.V.

INA – Initiative Nachrichtenaufklärung e.V.

jesuitenweltweit Deutschland (Nürnberg)

KOO – Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung

MISEREOR

Stiftung Menschen für Menschen. Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe

VGDH (Verband für Geographie an deutschsprachigen Hochschulen und Forschungseinrichtungen e.V.)

Wissenschaftskolleg zu Berlin

World Future Council

World Vision Österreich

Hinzu kommt VENRO (Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V.), der als Dachorganisation ca. 140 entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen (NRO) vertritt.

Eine Übersicht aller Unterstützenden (1. Personen, 2. Organisationen) ist dieser Nachricht beigefügt.

Neben dem Positionspapier finden Sie anbei auch eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Punkten.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung, ebenso für einen inhaltlichen Austausch, insbesondere auch mit Medienredaktionen.

Mit besten Grüßen
Ladislaus Ludescher

Die Hauptverfasser des Positionspapiers sind:

Dr. Thorolf Lipp (Filmemacher, Medienanthropologe)
lipp@arcadia-film.de

Dr. Ladislaus Ludescher (Germanistisches Seminar, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg / Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik, Goethe-Universität Frankfurt am Main)
ladislaus.ludescher@gs.uni-heidelberg.de
Untersuchungsergebnisse: https://de.ejo-online.eu/author/ladislaus-ludescher

Internetseite: www.ivr-heidelberg.de

Prof. Dr. Hermann Rotermund (Soziologe, Medienwissenschaftler)
hr@weisses-rauschen.de
Internetseite: https://weisses-rauschen.de/

Dr. Ladislaus Ludescher
Germanistisches Seminar
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Hauptstr. 207-209
69117 Heidelberg
E-Mail-Adresse: ladislaus.ludescher@gs.uni-heidelberg.de

Internetseite: www.ivr-heidelberg.de

Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Historisches Institut
Universität Mannheim
L 7, 7
68161 Mannheim

 

 

Kurzfassung-Positionspapier-Globaler-Sueden

Neues von den Bosco Boys

Neues von den Bosco Boys

Neues von den Bosco Boys

Neues von den Bosco Boys

Am 18. August haben die Bosco Boys 32 Jungen zwischen 11 und 17 Jahren aus den Slums in Parkland und Kariua aufgenommen. Das ist die zweite Rettungsaktion in diesem Jahr.

Fr. Bernard Onyiego ist neuer Leiter der Bosco Boys in Kuwinda. Er löst Fr. Vincent ab, der eine Aufgabe als Geschäftsführer übertragen bekommen hat.

BERICHTE ÜBER DIE LAGE IM LAGER UND IN KALOBEYE

BERICHTE ÜBER DIE LAGE IM LAGER UND IN KALOBEYE

BERICHTE ÜBER DIE LAGE IM LAGER UND IN KALOBEYE

Zur Lage in Kakuma und Kalobeyei im August 2025

Mit Wegfall der Unterstützung der USA ist das World Food Program in eine finanzielle Krise geraten, die sich unmittelbar auf die Menschen in Kakuma und Kalobeyei auswirkt. Damit sind auch die uns anvertrauten Kinder und Lehrer des Savio Clubs davon betroffen.

Das UNHCR hat aufgrund dieser Notlage die Flüchtlinge in Kategorien eingeteilt, um die Bedürftigen von den weniger Bedürftigen zu trennen. Flüchtlinge der Kategorie 1 sollen 40% der bisherigen Ration, Kategorie 2 20% erhalten. Kategorie 3 und 4 bekommen ab August keine Nahrungsmittel mehr. In Kalobeyei werden nur noch Gutscheine (Bamba Chakula) an Kategorie 1 und 2 ausgegeben.

Die Einteilung in die Kategorien soll nicht fair verlaufen sein – ich verweise auf den Bericht von Lucy – und hat zu Protesten und Demonstrationen geführt. Die Ausgabe der Rationen wurde von Flüchtlingen der Kategorien 3 und 4 zum Teil mit Gewalt verhindert. An anderer Stelle schoss die Polizei in die Menge, zwei Tote und Verletzte sind zu beklagen. Ein Verteillager ging in Flammen auf.

Wir versuchen zu helfen. Gerecht zu helfen mit beschränkten Möglichkeiten ist nahezu unmöglich. Ich schildere hier einige der Probleme:

Die Kinder des Savio Clubs bekommen täglich Kekse und dreimal in der Woche Milch. Selbstverständlich denken die Kinder an ihre Geschwister zuhause, die nicht in diesen Genuss kommen. Sie wollen ihre Milch, ihre Kekse mit ihnen teilen. Auf dem Weg nach Hause werden sie angehalten, ihre Schätze werden ihnen abgenommen. Weil die Lehrer sich keinen anderen Rat wussten, haben die Kinder nun die Pflicht, ihre Kekse, ihre Milch während des Unterrichts zu verzehren.

Eltern anderer Kinder drängen die Lehrer, auch ihre Kinder im Savio Club aufzunehmen, damit sie auch von dem Essen profitieren können. Leider sind aber auch hier unsere Möglichkeiten begrenzt.

Dann haben wir uns in Rücksprache mit Fr. Mathew, Fr. Lawrence und Sr. Sabina und Lucy entschlossen, Lehrern, Katecheten und ihren Familien Nahrungsmittel zukommen zu lassen. – Auf Grund eurer großzügigen Spenden sind wir dazu in der Lage. –

Wie oben geschildert, ist die Ausgabe von Lebensmitteln nicht unproblematisch. Immer gibt es viele, die von der Verteilung ausgeschlossen sind und auch Hunger haben.

Mit Nahrungsmitteln auf den langen, oft einsamen Wegen durch das Lager zu fahren – mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad – ist gefährlich. Überfälle, Raub häufen sich.

Gestern war es nun so weit, dass die von Fr. Lawrence gekauften Lebensmittel an die Lehrer und Katecheten verteilt werden konnten. Eine logistische Herausforderung war es, die Mengen an Maismehl, Reis, Öl, Zucker zu portionieren und transportsicher zu verpacken. Schöne Fotos und ein wunderbares Video der dankbaren Lehrerschar erreichten uns! Von Lucy hörte ich, dass alle Lehrer sicher mit ihren Schätzen bei ihren Familien angekommen sind. Gott sei Dank!

Seht euch die Fotos, das Video an und lest, was Lucy und Fr. Lawrence geschrieben haben.

Wir freuen uns, dass wir ein wenig helfen konnten. Herzlichen Dank an jeden von euch für seine Spende! Ich bin sicher, dass wir Gutes tun, indem wir die Menschen in Kakuma und Kalobeyei nicht vergessen und ihnen außer mit Nahrungsmitteln sie in ihrer Hoffnung und Zuversicht stärken!

Alfons Nowak, 12.08.2025

Brief von Fr. Lawrence

Lieber Dr. Alfons,

ich schreibe Ihnen und den Mitgliedern Ihres Vereins, um Ihnen einige Informationen aus Kakuma und Kalobeyei zu übermitteln.

Im August 2025 sind beide Orte mit einer sich rapide verschärfenden Krise konfrontiert, die durch einen erheblichen Rückgang der humanitären Hilfe verursacht wurde. Daraus sind erhebliche Beeinträchtigungen entstanden, die den Zugang zu Nahrungsmitteln, Wasser, Gesundheitsversorgung, Bildung und Schutzdiensten für die Flüchtlingsbevölkerung, die derzeit mehr als 200.000 Menschen umfasst, erheblich einschränkt.

  1. Ernährungsunsicherheit und Ernährungskrise

Die Verteilung von Lebensmitteln war unregelmäßig und unzureichend, sodass viele Haushalte in den letzten Wochen nur reduzierte oder gar keine Rationen erhielten.

(Kategorie 3 und 4 erhalten keine Nahrungsmittel mehr. Kategorie eins 40%, Kategorie zwei 20% der zuletzt verteilten Rationen.)

Heute (11. August) wurde die Verteilung von Lebensmitteln in Kakuma 4 unter strengenSicherheitsvorkehrungen wieder aufgenommen, nachdem es zu Spannungen innerhalb der Gemeinschaft und zu Konfrontationen mit lokalen Führungskräften gekommen war.

(Menschen aus den Kategorien 3 und 4 hatten diejenigen aus Kategorie 1 und 2, die ihre Rationen abholen wollten, daran gehindert – zum Teil mit Gewalt. Bei Demonstrationen waren zwei Menschen getötet worden. Ein Verteilzentrum ist in Flammen aufgegangen.)

Aufgrund der anhaltenden Sicherheitsbedenken wird die Verteilung nun über mehrere Tage statt an einem einzigen Tag durchgeführt, was den Zugang für bedürftige Familien weiter verzögert.

Berichte aus dem Lager sprechen davon, dass Kinder Akaziensamen essen, um ihren Hunger zu stillen, was auf extremen Hunger deutet. Unterernährung ist ein reales Risiko.

(Akazien sind die dornenreichen Sträucher, die reichlich vorhanden sind. Die Samen sind nicht giftig, enthalten Füllstoffe, haben eine verdauungsfördernde Wirkung.)

 

  1. Führungskrise und Misstrauen in der Gemeinschaft

Es herrscht weit verbreitete Unzufriedenheit mit den Führungsstrukturen der Flüchtlinge, die durch Fehlinformationen, Kategorisierungsfehler und die wahrgenommene Ungleichheit bei der Verteilung der Hilfe verursacht wird.

Betroffene Gemeindemitglieder haben die Autorität der Flüchtlingsführer blockiert oder abgelehnt, insbesondere während der Koordinierung der Hilfsmaßnahmen.

Viele Menschen wurden falsch kategorisiert oder von den Empfängerlisten ausgeschlossen, wodurch ihnen der Zugang zu lebenswichtiger Hilfe, einschließlich Nahrungsmitteln und grundlegenden Dienstleistungen verwehrt wird.

  1. Herausforderungen im Bereich Wasser und Sanitärversorgung

Flüchtlinge leiden unter chronischer Wasserknappheit, wobei einige Gebiete tagelang keinen Zugang zu sauberem Wasser haben.

Die übermäßige Ausbeutung der Bohrlöcher und unzureichende Wassertransporte haben zu langen Warteschlangen und erhöhten Spannungen geführt. Das Wasser ist häufig nicht mehr sauber. Durch Trinkwasser übertragene Krankheiten haben zugenommen. Die sanitären Einrichtungen sind nach wie vor unzureichend, was die Gesundheitsrisiken insbesondere in den überfüllten Gebieten noch verschärft.

  1. Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung

Die Gesundheitszentren sind überlastet und leiden unter Personalmangel und unzureichender Versorgung mit Verbandsstoffen und Arzneimitteln.

Fälle von Unterernährung, insbesondere bei Kindern unter fünf Jahren, nehmen zu.

Gesundheitsdienste für Mütter, Behandlung chronischer Krankheiten fehlen.

  1. Krise im Unterrichtssystem

Viele Schüler in Kakuma konnten aufgrund von Hunger, Sicherheitsbedenken und da Schulen geschlossen ware, nicht an ihren Abschlussprüfungen teilnehmen.

Während in Teilen von Kalobeyei Prüfungen stattfanden, blieb das allgemeine Lernumfeld instabil. Immer mehr Kinder brechen die Schule ab, um ihre Familien bei der Sicherung des Lebensunterhalts zu unterstützen.

  1. Schutz- und Sicherheitsrisiken

Die Anwesenheit von Sicherheitskräften während der Verteilung von Hilfsgütern spiegelt die zunehmenden Spannungen und die Angst vor Gewalt innerhalb des Lagers wider.

Frauen und Kinder sind überproportional betroffen und sehen sich Risiken wie geschlechtsspezifischer Gewalt, Ausbeutung und Vernachlässigung ausgesetzt.

Der Zusammenhalt der Gemeinschaft verschlechtert sich unter dem Druck ungedeckter Bedürfnisse und des erschütterten Vertrauens in die bestehenden Regierungssysteme.

 

  1. Unmittelbare Empfehlungen
  2. Verstärkte Nahrungsmittelhilfe und sofortige Wiederaufnahme der vollständigen Verteilung der Rationen.
  3. Transparente neuerliche Überprüfung der Einteilung der Flüchtlinge in Kategorien, um sicherzustellen, dass alle berechtigten Flüchtlinge ordnungsgemäß registriert und versorgt werden.
  4. Verbesserter Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygieneartikeln.
  5. Medizinische Notfallversorgung und mobile Gesundheitsteams zur Versorgung unterversorgter Gebiete.
  6. Wiederaufnahme von Schulernährungsprogrammen und Bereitstellung von Lernmaterialien zur Stabilisierung des Bildungswesens.
  7. Maßnahmen zur Einbindung der Gemeinschaft, um Vertrauen wiederherzustellen und funktionierende Führungsstrukturen wiederaufzubauen.

Fazit

Die humanitäre Lage in Kakuma und Kalobeyei verschlechtert sich rapide. Ohne sofortige und koordinierte Maßnahmen besteht die Gefahr einer weit verbreiteten Unterernährung, des Ausbruchs von Krankheiten und eines weiteren Zusammenbruchs der Sicherheit und der sozialen Ordnung.

Vielen Dank für Ihre anhaltende Unterstützung und Ihr Engagement für das Wohlergehen der Flüchtlinge.

Fr. Lawrence Wambua sdb, 11.08.2025

Übersetzt Alfons Nowak (Kursive Einschübe von mir)