Bericht zum Gospelgottesdienst
Bericht zum Gospelgottesdienst

Gospelgottesdienst
Liebe Freunde,
Am Sonntag, 6. Juli 2025, fand in der Arche in Recklinghausen ein Gottesdienst statt unter Mitwirkung des Arche Gospel Chors unter seinem Leiter Reinhard Buskies. Die Leitung des Gottesdienstes lag bei Frau Pfarrerin Gunhild Vestner, der im Januar ausgeschiedenen Leiterin der Telefonseelsorge Recklinghausen.
Es war eine mitreißende Feier durch die mit Begeisterung vorgetragenen Lieder des Gospel Chors. Ich fühlte mich wie in dem ersten Gospel Mighty Wind beschrieben. – Wie in einem Strom, der neue Hoffnung schafft. – Ich durfte von unseren Savio Club Kindern erzählen und von der großen Not, die jetzt im Flüchtlingslager Kakuma herrscht, nachdem Präsident Trump alle Hilfen für USAID eingestellt hat. Die eingesammelte Kollekte erbrachte die unglaublich hohe Summe von 980 €.
Wir sagen allen Spendern, dem Gospel Chor, Reinhard Buskies und Gunhild Vestner unseren herzlichen Dank im Namen aller Kinder in Kakuma, die dadurch eine Linderung ihrer Not erfahren.
Alfons Nowak
11ter Bericht aus dem Savio Club
11ter Bericht aus dem Savio Club
Info von Alfons Nowak
Info von Alfons Nowak
Liebe Freunde,
das Leben in Kakuma geht weiter. Auch wenn wir uns nicht vorstellen können, wie die Menschen mit so wenig Nahrung auskommen.
In ihrem neuen zweiwöchentlichen Bericht kann Lucy uns berichten, dass die Kinder jetzt täglich Kekse und dreimal in der Woche Milch bekommen! Für die Kinder bedeutet das eine bedeutende Verbesserung ihrer Situation. Dank dafür an jeden von euch, der dafür gespendet hat!
Ich stelle mir immer wieder vor, wie die Kinder mit diesem unerwarteten Segen wohl umgehen. Erzählen sie ihren Eltern und Geschwistern davon? Oder behalten sie die gute Nachricht lieber für sich? Sie wissen genau, dass ihre Brüder und Schwestern, die nicht zum Savio Club gehören, nicht von dieser Zusatznahrung profitieren.
Werden sie versuchen, einen Teil dessen, was sie bekommen, nach Hause mitzunehmen? – Ich weiß, dass die Sorge für die Familie für Afrikaner eine selbstverständliche Pflicht ist!
Hellen, unsere Lehrerin in der Dominic Savio Gruppe in Kalobeyei, hat sich entschlossen, mit ihren Kindern in ihre Heimat, den Süd Sudan, zurückzukehren. Wir wünschen ihr dafür alles Gute!
Ich bin sicher, dass sich eine größere Anzahl von Flüchtlingen jetzt entschließen wird, in die Heimat zurückzukehren. Nachdem die gewisse ausreichende Versorgung im Flüchtlingslager weggefallen ist, werden sie den Schritt in eine ungewisse Zukunft in ihrem zerstörten Land eher wagen.
Wasser bleibt ein großes Problem in Kakuma. Die Station Mary Help of Christians liegt weit im Lagerinneren. Sie ist ohne direkte Wasserversorgung und die Menschen müssen weit laufen, um an Wasser zu kommen.
Von der Station St. Stephen, die in der Nähe des Flusslaufes liegt, hören wir, dass der Laga Hütten weggerissen hat und Menschen umgesiedelt werden mussten. Dadurch ist die Zahl der Savio Club Kinder dort leicht gesunken.
Die weltpolitische Lage ist angespannt und gefährlich. Der Einstieg der USA in den Krieg zwischen Israel und dem Iran wird die Lage des WFP – World Food Programme – zuständig für die Nahrungsversorgung in den Flüchtlingslagern, weiter verschlechtern, fürchte ich.
Wir tun, was wir können. Auch wenn es wenig ist, so hält es zumindest 1.000 Kinder bei Kräften und vermittelt Hoffnung, ihnen und ihren Familien!
Herzlichen Dank euch allen!
Euer Alfons Nowak
24.06.2025
10ter Bericht aus dem Savio Club
10ter Bericht aus dem Savio Club
Bericht in der örtlichen Presse
Bericht in der örtlichen Presse
Liebe Freunde,
am 6.6.2025 erschien in der Stimberg-Zeitung und in der Dattelner Morgenpost ein Bericht über die Not in Kakuma und darüber, wie wir helfen wollen.
Wir bedanken uns beim Bauer-Verlag und bei der engagierten Redakteurin Lara Teschers für diesen Artikel.