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Mitgliederversammlung des Vereins Step by Step e.V.

Mitgliederversammlung des Vereins Step by Step e.V.

Mitgliederversammlung des Vereins Step by Step e.V.

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung des Vereins Step by Step e.V

Am 16. September war unser Vorsitzender, Alfons Nowak, zur Mitgliederversammlung des Vereins Step by Step e.V. nach Münster eingeladen worden. Step by Step feierte gleichzeitig sein 25-jähriges Bestehen und die Überschreitung der 1 Million-Grenze an vergebenen  Spenden.

Step by Step ist ein Verein, der von einer Handvoll Studenten gegründet worden ist und nun eine Mitgliederzahl von mehr als 300 aufweisen kann. Viele waren anwesend, viele hatten ihre Kinder und Enkelkinder mitgebracht. Es ergab sich eine bunte Feier mit Kinderbelustigung, Kuchen, Grillen und einer bewegenden Versammlung, bei der ein Mädchen aus Syrien, die durch die Hilfe des Vereins aus Syrien ausreisen konnte, ein Lied in ihrer Sprache sang. Das Berührende war, dieses Mädchen und drei seiner Geschwister sind blind.

Step by Step unterstützt Projekte anderer Träger, die ihm angetragen werden, mehrere davon auch in Afrika. Vorgestellt wurde ein Projekt aus Lüneburg von dem Hausarzt Ralf-Peter Oelsner, der bereits mehrere Konvois, beladen mit medizinischen und anderen  Hilfsgütern, in die Ukraine begleitet hatte.

So sind auch wir mit unserer Hilfe Savio Club für die Flüchtlingskinder  in Kakuma jetzt zum zweiten Mal von Step by Step mit einer großen Spende bedacht worden. Im letzten Jahr durften wir 3.000 €, dieses Mal sogar 5.000 € in Empfang nehmen. Alfons Nowak nutzte die Gelegenheit, sich bei Dominik Adamus, der bei einer Recherche über Kakuma auf uns aufmerksam geworden war und uns mit Step by Step in Kontakt gebracht hatte und beim 1. Vorsitzenden, Christian Stock, herzlich zu bedanken.

18.09.2023 Alfons Nowak

Info Brief von Alfons Nowak

Info Brief von Alfons Nowak

Info Brief von Alfons Nowak

Info an die Freunde des Vereins

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Brief von Alfons Nowak

Liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereins,

Veränderungen haben sich ereignet. Bei unseren Partnern, den Salesianern,
ist es üblich, dass nach 6 Jahren die Führungspositionen wechseln. Durch die
Corona Pandemie hatten wir das Glück, dass Fr. Jose uns 9 Jahre lang als
Partner in Kakuma zur Verfügung stand. Nun war es soweit und er ist als
Direktor von Boys Town nach Nairobi versetzt worden. Boys Town ist ein
großes berufliches Ausbildungszentrum für Jungen und Mädchen. Neben allen
handwerklichen Berufen, für die große, gut ausge­stattete Hallen zur
Verfügung stehen, gibt es Computer Kurse und eine kaufmännische Ausbildung.
500 Auszubildende sind eingeschrieben, der große Teil wohnt im dortigen
Internat.

Überraschend ist auch Fr. Chege, der Direktor des Straßenjungen Projektes
Bosco Boys, versetzt worden. Gerade noch hatten wir ihn und Francis Nbiyu,
einen ehemaligen Bosco Boy, im Juni für einen Tag bei uns zu Besuch. Die
Salesianer Zentrale in Bonn hatte die Beiden zum Spendensammeln eingeladen.
Es waren ausge­füllte 24 Stunden mit vielen Begegnungen und Gesprächen,
unter anderem über die Frage, ob es moralisch und sozial vertretbar ist,
dass Deutschland Fachkräfte in Kenia anwirbt. Junge Menschen, zu deren
Ausbildung wir vielleicht beigetragen haben, in der Vorstellung, dass sie
ihrem Land und der Entwicklung ihrer Gesellschaft nützen würden.

Fr. Chege ist ebenfalls auf eine verantwortungsvolle Position berufen
worden. Er ist jetzt Geschäftsführer aller Salesianer Niederlassungen in der
Provinz Ost-Afrika, die Kenia, Süd Sudan und den jetzt von Kriegswirren
erschütterten Sudan umfasst. Es bedeutet auch, Reisen in diese unsicheren
Gebiete zu unternehmen. Wir wünschen ihm dazu viel Glück und Gottes Segen!

Nachfolger von Fr. Jose in Kakuma ist Fr. Mathew Kuthanapillil, Inder wie
Fr. Jose, der bisher im Sudan gearbeitet hat und mit großen Projekten
vertraut ist. Bei den Bosco Boys ist Fr. Vincent Mokaya Nachfolger von Fr.
Chege. Ich werde beide bei meinem Besuch im November kennenlernen und freue
mich darauf.

Fr. Jose und Fr. Chege haben sich beide bei mir und unserem Verein
verabschiedet und uns einen herzlichen

Dank für unsere Unterstützung ausgesprochen. Fr. Jose geht ausdrücklich auf
unsere Förderung des Savio Clubs ein – von der Idee Fr. Joses, eine
nachhaltige Hilfe für die Kinder im Flüchtlingslager zu verwirklichen, von
den Anfängen mit zwei, drei, fünf und von jetzt neun Gruppen mit einer
Anzahl von 1.250 Kindern. Wir denken zurück an das, was die beiden ersten
Supervisorinnen Mercy und Petronilla geleistet haben, was Lucy und die 17
Lehrer und Katecheten jetzt täglich leisten. Wir sind stolz auf dieses
Erfolgsmodell, das wir mit unseren Spenden ermöglicht haben. Lest selber,
was Fr. Jose geschrieben hat:

Lieber Dr. Alfons (das ist die für mich übliche Anrede in Kenia und weiter
geht es im Englischen mit ‚You‘, Du oder Sie. Da wir Freunde geworden sind,
übersetze ich Fr. Joses ‚You‘ mit Du). Viele Grüße.

Wie ich dir bereits sagte, bin ich nach 9 Jahren Dienst für die Menschen im
Flüchtlingslager und in der Turkana-Gemeinschaft von Kakuma versetzt worden.
Ich habe dort sehr glückliche Erfahrungen gemacht und bin Gott, meiner
Gemeinschaft, unseren Wohltätern, wie dir und deinem Team dort und all den
Menschen, die mit mir zusammengearbeitet haben, sehr dankbar.

Ich sende dir den abschließenden Finanz- und Erzählbericht des Savio
Club-Projekts. Wie du sehen kannst, ist das Projekt finanziell im
Negativbereich. Sie brauchen dringend etwas Geld.

Ich danke dir vielmals, dass du meine Idee des Savio Clubs unterstützt hast,
um die Flüchtlingskinder mit einem Zusatzunterricht zu formen, und ich kann
sagen, dass die Zusammenarbeit mit eurem Team es möglich gemacht hat, dass
meine Idee Früchte tragen konnte. Ich habe von den Menschen, die an diesem
Projekt beteiligt sind, gehört, wie viel Wertschätzung es für diese Arbeit
gibt, die wir leisten. Wir haben gesehen, wie die Kinder intellektuell
gereift sind und ihre Fähigkeit entwickelt haben, sich in verschiedene
Nationalitäten und Stämme zu integrieren und gleichzeitig in vielerlei
Hinsicht bessere Kinder zu werden. Sie sehen besser aus, wenn es um Hygiene
geht, sie beten besser und sie lernen besser.

Vielen Dank für eure Unterstützung und herzlichen Glückwunsch zu diesem
Ergebnis! Gott segne dich und das Team für eure Großzügigkeit und harte
Arbeit, um die Spenden zu sammeln.

Ich kann ehrlich sagen, dass ich mir große Mühe gegeben habe, die Mittel auf
die vorteilhafteste Weise zu verwenden, ohne Verschwendung und mit Sorgfalt.
Ich kann auch voller Überzeugung versichern, dass es für unsere Kinder von
großem Nutzen war.  Wenn es mit Sorgfalt weitergeführt wird, kann es auch in
Zukunft Tausenden von Kindern zugutekommen. Deshalb sage ich ein großes
Dankeschön. Asante Sana!

Bisher haben die Lehrer und Lucy und ihre Vorgängerinnen Mercy und
Petronilla gut gearbeitet. Ich danke auch ihnen sehr. Ich bin sicher, dass
das Projekt unter der Leitung von Fr. Mathew, dem neuen Direktor, gedeihen
wird.  Die Kinder werden davon profitieren.

Ich danke dir auch persönlich für deine Freundschaft und deinen guten
Willen. Ich bin in Nairobi und wir können weiterhin gute Freunde sein. Wenn
du nach Nairobi kommst, werden wir uns mit Sicherheit treffen.

Nochmals vielen Dank.  Bitte übermittele den Menschen, die mit dir in diesem
Projekt zusammengearbeitet haben, meine besten Wünsche.  Möge Gott weiterhin
jeden von euch mit seinem Segen überschütten.

Mit den besten Grüßen Fr. Jose Padinjareparampil, Nairobi 21.08.2023

Stolz und dankbar wollen wir dafür sorgen, dass es weitergeht. Gerade haben
wir 3.000 € nach Kakuma geschickt. Unser Spendenkonto ist damit erschöpft.
Damit es weitergeht, brauchen wir eure Hilfe. Ich vertraue darauf, dass wir
demnächst auch unsere beiden anderen Partner, die Bosco Boys und die Bosco
Girls, mit einer Spende unterstützen können.

Am 16. Oktober werden wir unsere nächste Mitgliederversammlung um 17 Uhr im
Pfarrheim Christus König in Oer-Erkenschwick abhalten,
Klein-Erkenschwicker-Str. 122. Es geht unter anderem um die Genehmigung des
Geschäftsberichts 2022. Bitte notiert euch den Termin schon jetzt.

Noch sonnige Sommertage und einen schönen Herbst wünscht euch Euer Alfons
Nowak

Brief von Fr. Jose Padinjareparampil (aus dem Engl. Dr. Alfons)

Brief von Fr. Jose Padinjareparampil (aus dem Engl. Dr. Alfons)

Brief von Fr. Jose Padinjareparampil (aus dem Engl. Dr. Alfons)

Warten aufs Essen

Unser Fest mit 1.200 Kindern

Ben und Isaac

Unser Fest mit allen Kindern am 19.11.2022

Gruppe Dominic Savio in Kalobeyei

Savio Gruppe John Bosco mit Elias und John

Spiele mit Kindern vor Gründung Savio Club

Brief Fr. Jose Padinjareparampil

Lieber Dr. Alfons (das ist die für mich übliche Anrede in Kenia und weiter geht es im Englischen mit ‚You‘, Du oder Sie. Da wir Freunde geworden sind, übersetze ich Fr. Joses ‚You‘ mit Du). Viele Grüße.

Wie ich dir bereits sagte, bin ich nach 9 Jahren Dienst für die Menschen im Flüchtlingslager und in der Turkana-Gemeinschaft von Kakuma versetzt worden. Ich habe dort sehr glückliche Erfahrungen gemacht und bin Gott, meiner Gemeinschaft, unseren Wohltätern, wie dir und deinem Team dort und all den Menschen, die mit mir zusammengearbeitet haben, sehr dankbar.

Ich sende dir den abschließenden Finanz- und Erzählbericht des Savio Club-Projekts. Wie du sehen kannst, ist das Projekt finanziell im Negativbereich. Sie brauchen dringend etwas Geld.

Ich danke dir vielmals, dass du meine Idee des Savio Clubs unterstützt hast, um die Flüchtlingskinder mit einem Zusatzunterricht zu formen, und ich kann sagen, dass die Zusammenarbeit mit eurem Team es möglich gemacht hat, dass meine Idee Früchte tragen konnte. Ich habe von den Menschen, die an diesem Projekt beteiligt sind, gehört, wie viel Wertschätzung es für diese Arbeit gibt, die wir leisten. Wir haben gesehen, wie die Kinder intellektuell gereift sind und ihre Fähigkeit entwickelt haben, sich in verschiedene Nationalitäten und Stämme zu integrieren und gleichzeitig in vielerlei Hinsicht bessere Kinder zu werden. Sie sehen besser aus, wenn es um Hygiene geht, sie beten besser und sie lernen besser.

Vielen Dank für eure Unterstützung und herzlichen Glückwunsch zu diesem Ergebnis! Gott segne dich und das Team für eure Großzügigkeit und harte Arbeit, um die Spenden zu sammeln.

Ich kann ehrlich sagen, dass ich mir große Mühe gegeben habe, die Mittel auf die vorteilhafteste Weise zu verwenden, ohne Verschwendung und mit Sorgfalt.  Ich kann auch voller Überzeugung versichern, dass es für unsere Kinder von großem Nutzen war.  Wenn es mit Sorgfalt weitergeführt wird, kann es auch in Zukunft Tausenden von Kindern zugutekommen.

Deshalb sage ich ein großes Dankeschön. Asante Sana!

Bisher haben die Lehrer und Lucy und ihre Vorgängerinnen Mercy und Petronilla gut gearbeitet. Ich danke auch ihnen sehr. Ich bin sicher, dass das Projekt unter der Leitung von Fr. Mathew, dem neuen Direktor, gedeihen wird.  Die Kinder werden davon profitieren.

Ich danke dir auch persönlich für deine Freundschaft und deinen guten Willen. Ich bin in Nairobi und wir können weiterhin gute Freunde sein. Wenn du nach Nairobi kommst, werden wir uns mit Sicherheit treffen.

Nochmals vielen Dank.  Bitte übermittele den Menschen, die mit dir in diesem Projekt zusammengearbeitet haben, meine besten Wünsche.  Möge Gott weiterhin jeden von euch mit seinem Segen überschütten.

Mit den besten Grüßen Fr. Jose Padinjareparampil, Nairobi 21.08.2023

Fr. Jose ist nun Direktor von Boys Town, einem großen beruflichen Ausbildungszentrum für Jungen und Mädchen aus armen Verhältnissen in Nairobi. 500 Teilnehmer gibt es zur Zeit. Es liegt nicht weit von DBYES, wo ich immer wohne, wenn ich in Nairobi bin und auch nicht weit von Langata und Kuwinda, wo die Bosco Boys zuhause sind, die wir auch unterstützen.

Fr. Mathew hat zuletzt im Süd Sudan und dann, bis zu den blutigen Unruhen, im Sudan gearbeitet. Er hat viel Erfahrung mit großen Projekten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm und wünschen ihm einen guten Start in Kakuma. Ich freue mich auf ein Kennenlernen im November.

Alfons Nowak

Mit Isaac in Christkönig

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Plan von Fr. Jose zur Förderung von Kindern im Flüchtlingslager Kakuma im Jahr 2015

Im Februar 2015 teilte ich Dr. Alfons eine Idee mit, wie man die Kinder im Lager besser betreuen könnte.  Unsere Idee war es, die Kinder als regelmäßige Teilnehmer eines von uns zu schaffenden Programms anzumelden.  Wir wollten der Erziehung der Kinder im Lager ein anderes Gesicht geben, von denen die meisten einfach allein und allein gelassen wurden.  Dr. Alfons teilte mir mit, dass er die Idee gut findet und wir mit dem Programm beginnen könnten.  Ich habe mir vorgenommen, das Programm in diesem Jahr an 3 Orten zu starten. In der Pfarrkirche Heilig Kreuz und in der Neben­station Christkönig haben wir das Programm bereits begonnen. Die Finanzierung war unsere größte Sorge, ob sie ausreichte, dass wir mit einem regelmäßigen Programm beginnen könnten. Daher waren wir sehr sparsam bei der Verwendung der Mittel, die wir von einem Konto nahmen, dass wir für andere Zwecke auf der Bank hatten.

Sobald wir mit dem Programm beginnen, müssen wir für eine regelmäßige Bezahlung der Lehrer, eine tägliche Erfrischungen für die Kinder, eine einheitliche Kleidung (mindestens ein T-Shirt) sorgen. Dazu kommen andere Materialien wie ein kleines Schreibheft für die Kinder, Kreide, Spieleartikel usw. 

Wir haben das große Glück, dass sich bei uns eine Freiwillige aus Nairobi gemeldet hat, die uns ihre Zeit und Energie zur Verfügung stellt, um mit uns dieses Programm zu entwickeln und zu betreuen.  Ihr Name ist Mercy Gathoni und sie hat einen Abschluss in Sozialarbeit.  Wir geben ihr nur ein Taschengeld, um ihren Bedarf an Essen und Schreibwaren zu decken.  Zweitens haben wir Isaak Uyira hier, der bereits jetzt als Katechet und Kinderbetreuer in der Station Christkönig tätig ist. Faraja Kaluta, der auch schon lange in der Pfarrei mitarbeitet, wird für das Programm in Holy Cross verantwortlich sein. Er ist zur Zeit noch in Tansania, um seine Eltern zu treffen.  In der Zeit, in der er weg ist, leitet Mercy das Programm hier.

In der Christkönig Station haben wir bereits insgesamt 167 Kinder, die sich für dieses Programm angemeldet haben.  Wir können nicht alle nehmen, also begrenzen wir unsere Anzahl auf etwa 100.  Den anderen haben wir versichert, dass wir sie beim nächsten Mal nehmen werden.  Auch in Heilig Kreuz haben wir etwa 120 Anmeldungen. Allerdings werden wir nur etwa 100 Kinder aufnehmen können.  Die nächste Station, in der wir mit dem Programm beginnen möchten, ist die Station St. John Bosco.  Wir hätten dort mit dem Programm begonnen, aber der vorgesehene Lehrer, Moses, war nicht zufrieden mit der Bezahlung, die wir anzubieten bereit waren.  Wir suchen also jemand anderen und zu gegebener Zeit werden wir das dritte Zentrum eröffnen.

Als wir das Programm in der Gemeinde ankündigten, wollten alle Filialstationen unserer Gemeinde dieses Programm an ihrem Ort haben.  Leider haben wir nicht die Mittel, die für alle gleichzeitig notwendig wären. Wir müssen also behutsam vorgehen, Erfahrungen sammeln und hoffen, dass wir wenigstens für einige, wenn auch nicht für alle, etwas Gutes organisieren können.

Das Programm richtet sich an Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren (später geändert auf 8-12, den Schulklassen 3-4 entsprechend).  Das Programm umfasst Englisch, Kiswahili, grundlegende Mathematik, Hygiene und gute Benehmen. Die Details dieses Programms werden wir mit den Erfahrungen, die wir machen, weiter ausarbeiten.  Wir haben verschieden farbige T-Shirts gekauft, die wir an die Kinder verteilen. (Die gemeinsame Kleidung soll den Kindern, die aus unterschiedlichen Stämmen und Nationen stammen, helfen, ein Gemein­schafts­gefühl zu entwickeln.)  Wir legen Wert darauf, dass sie damit sauber zur Gruppe kommen. Wir beabsichtigen, der Gemeinschaft als Ganzes zu zeigen, dass Kinder auch unter den Bedingungen des Lagers, ohne viel Geld sauber und ordentlich aussehen können und in harmonischer Atmosphäre aufwachsen können. Die Kinder werden zusammen singen und beten und dabei Lieder und Gebete lernen. Wir sorgen dafür, dass Trinkwasser da ist. Kekse und Süßigkeiten werden ihnen zwischendurch als Erfrischung gegeben. Es gibt einen großen Spielraum, wie man diese Arbeit gestalten kann.

Fr. Jose Padinjareparampil, 15.02.2015

Dieses Programm, das dann auf Anregung von Fr. Jose den Namen Savio Club erhielt, wurde eine Erfolgsgeschichte. Unter den Supervisorinnen Mercy Gathoni, Petronilla Ng‘endo und jetzt Lucy Machariaentwickelte sich der Savio Club zu der jetzigen Größe von 9 Gruppen mit 1.250 Schülern unter der Leitung von 17 Lehrern und 5 Katecheten. Seit dem Beginn im Jahre 2015 sind ungefähr 3.000 Kinder für jeweils 2 Jahre Mitglied im Savio Club gewesen und dadurch entscheidend geprägt und gefördert worden, wie wir hoffen und annehmen. 2 Jahre sind nicht viel und doch für diese Kinder und ihre Familien von großer Bedeutung. Wir sehen es an dem Andrang, der herrscht, wenn die Gruppen neu gebildet werden.

In ihren UN-Klassen gehören die Savio Club Kinder regelmäßig zu  den Besten. Ihr Umgang untereinander ist vorbildlich. Sie haben gelernt, Kinder anderer Sprachen und Kulturen zu schätzen. Sie haben erlebt, dass Mädchen den Jungen in ihrer Begabung nicht nachstehen. Sie haben sich ein höfliches, rücksichtsvolles Verhalten angewöhnt.

Wir vom Verein Kakuma Flüchtlingshilfe sind stolz, mit dem Geld unserer Mitglieder und Förderer dazu beigetragen zu haben! Nun steht eine Veränderung an. Der Mentor und Organisator des Savio Clubs, Fr. Jose, bekommt eine neue Aufgabe. Wir sind ihm sehr dankbar und wünschen ihm weiter viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe in Boys Town, einem beruflichen Ausbildungszentrum der Salesianer in Nairobi. Wir freuen uns auf seinen Nachfolger, Fr. Mathew, und wünschen uns mit ihm eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder im Flüchtlingslager Kakuma und Kalobeyei!

Alfons Nowak, 29.08.2023

Fest bei den Bosco Boys im Juni 2023

Fest bei den Bosco Boys im Juni 2023

Fest bei den Bosco Boys im Juni 2023

Fest bei den Bosco Boys

Fest bei den Bosco Boys

Fest bei den Bosco Boys

Der Tanz der Bosco Boys

Fest bei den Bosco Boys im Juni 2023

Ein Fest ist immer die Gelegenheit zu zeigen, was man kann.

  • Die Skateboarder ernten Bewunderung.
  • Die Blaskapelle sorgt regelmäßig für Stimmung.
  • Die Kinder spielen Reise nach Jerusalem.