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Dürre – So leben Menschen anderswo – Teil 3

Dürre – So leben Menschen anderswo – Teil 3

Dürre – So leben Menschen anderswo – Teil 3

Dürre

Dürre – So leben Menschen anderswo – Teil 3

Die Situation ist dramatisch. Der so dringend erwartete Regen bleibt aus. Der Norden Kenias leidet unter einer bisher nicht gekannten Dürre. Eine Auswirkung des El Nino-Phänomens. Gras verdorrt. Ernten fallen aus. Menschen und Tiere hungern. Vieh verdurstet.

In Peters Dorf Barpello in Ost-Pokot fördert der Brunnen noch Wasser. Außerhalb finden Tiere und Menschen Reste von Wasser hinter den vom Staat aufgeschobenen Dämmen, die das Regenwasser auffangen sollen. Aber es gibt kein Gras mehr. Kühe verhungern.

Peter brauchte Gras zum Abdichten des Daches seiner Küche, aber er findet keins. Für sich selbst beklagt er sich nicht, sieht aber um sich herum Menschen, die dringend Hilfe benötigen.

Wir alle hoffen auf Regen. Gleichzeitig muss man die Befürchtung haben, dass der durch das El Nino-Geschehen monatelang zurückgehaltene Regen als Starkregen niederkommt, der zu verheerenden Überschwemmungen führen kann.

Fotos – Letztes Wasser hinter den Dämmen.

Alfons Nowak, 5.10.2026

 

Wir sagen Danke

Wir sagen Danke

Herzlichen Dank!

Herzlichen Dank allen unseren Spendern an dieser Stelle! Nur durch Euch können wir das leisten, was wir tun. Nur durch Euch bekommen unsere 1.000 Savio Club Kinder Unterricht und ihre Mahlzeit, Milch und Kekse.

Nur durch Euch können Jungen in Nairobi von der Straße geholt werden. Nur durch Euch werden junge Frauen zu Friseurinnen, Näherinnen und anderen Berufen ausgebildet und können dadurch ihre Familien ernähren.

Heute gilt unser besonderer Dank dem Verin Step by Step aus Münster, der uns mit 5.000 € unterstützt hat. Damit konnten wir Milch, Kekse und die Gehälter von unseren Lehrern und unserer Supervisorin für ein Quartal bezahlen.

Gleicher Dank gilt der Nikolaus-Groß-Stiftung der KAB Münster, die uns 1.000 € gespendet hat. Die Gehälter für den Oktober sind damit bezahlt.

Alfons Nowak, 28.09.2026

Ein Haus bauen – So leben Menschen anderswo Teil 2

Ein Haus bauen – So leben Menschen anderswo Teil 2

Ein Haus bauen – So leben Menschen anderswo Teil 2

Bau der Küche

Kochen und Wohnen – So leben Menschen anderswo

Das Haus steht. Als nächstes baut Peter die Küche. Er beeilt sich, damit Stancy, seine Frau, auch bei Regen kochen kann. Regen wird dringend erwartet. Ost-Pokot leidet unter einer Dürre.

  • F
  • Fotos Bau der Küche

Zum Kochen und zum Waschen braucht man Wasser. Morgens gegen 6 Uhr holt Peter und abends holt Stancy 40 Liter Wasser aus der Wasserstelle. Diese wird von einem Bohrloch gefüllt. Das ganze Dorf Barpello, einschließlich des Viehs, hängen von dieser Wasserstelle ab. Mittags ist die Wasserstelle leer und wird zum Abend gefüllt.

  • Fotos Wasser holen und Fotos Bohrloch

Trinkwasser wird abgekocht. Zum Kochen und Waschen brauchen sie das Wasser, wie sie es aus der Wasserstelle holen. Hier sieht man Stancy, die Bohnen kocht. Bohnen und Mais sind die Grundnahrungsmittel. Ugali ist der Kenianer Lieblingsgericht. Es ist gekochtes Maismehl. In der Regel wird Sukuma Wiki dazu gegessen, ein herb schmeckender Grünkohl.

  • Fotos Kochen und Wohnen

Alle Fotos stammen von Peter Kukat und werden mit ausdrücklicher Genehmigung von ihm und seiner Frau verwendet.

Alfons Nowak, 28.09.2026

Ein Haus für die Familie