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Bericht aus Mathare

Bericht aus Mathare

Bericht aus Mathare

Bulldozer räumen auf

Präsident Ruto im Slum

Bericht aus Mathare

Sr. Marilena berichtet aus dem Slum Mathare. Es herrscht Chaos, Aufruhr und Gewaltbereitschaft. Die Regierung hat angefangen, mit Bulldozern die Trümmer zu beseitigen und beschädigte Hütten abzureißen. Dieses ist nicht im Sinne der Bewohner, für die selbst die kümmerlichen Überbleibsel wertvoll sind, um sich eine neue Behausung aufzubauen. Auch sind drei Menschen, Kinder, bei diesen Aufräumarbeiten gestorben. Trümmerteil sind auf sie gefallen.

Die versprochenen 10.000 KSh für jeden Geschädigten, die Präsident Ruto bei seinem Besuch im April angekündigt hatte, sind bei keinem Betroffenen angekommen. Die Enttäuschung, die Wut ist groß.

Fotos aufzunehmen, um die ich gebeten hatte, traut Marilena sich nicht. Die Menschen sind empfindlich und gewaltbereit.

Die angemieteten Räume sind dankbar angenommen worden. Sr. Marilena sprach ihre Hochachtung für die Menschen aus, für ihre Bereitschaft und Fähigkeit, aus dem Nichts wieder etwas aufzubauen.

Die Schwestern dem Charles de Foucauld-Gemeinschaft unterstützen Einzelne, von denen es viele gibt.

Sie bedankt sich herzlich für unsere Hilfe, für eure Hilfe. Danke auch von mir an alle Spender!

 

Alfons Nowak, 21. Mai 2024

Unser Spenden- Beitragskonto bei der Sparkasse Vest Recklinghausen

DE50 4265 0150 0080 0813 83

Spendenquittungen werden jedem Spender zugeschickt.

 

Bericht aus Kakuma

Bericht aus Kakuma

Bericht aus Kakuma

Auf Nairobis Straßen

Auf Nairobis Straßen

Bei den Bosco Girls in Dagoretti Market

Bericht aus Kenia

Nachdem es eine Woche lang nicht geregnet hatte und die Menschen sich langsam wieder ‚normal‘ im Lager bewegen konnten, hat es erneut angefangen zu regnen und das Lager versinkt erneut in den Wassermassen.

Das Kochen auf den kleinen Öfchen mit Feuerholz erneut fast unmöglich.

Wir sind entsetzt und hoffen und beten, dass der Regen bald aufhören möge!

 

Alfons Nowak, 21. Mai 2024

Unser Spenden- Beitragskonto bei der Sparkasse Vest Recklinghausen

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Kenias Leiden unter den Überschwemmungen

Kenias Leiden unter den Überschwemmungen

Kenias Leiden unter den Überschwemmungen

Auf Nairobis Straßen

Auf Nairobis Straßen

Bei den Bosco Girls in Dagoretti Market

Überschwemmungen in Kenia

Der Regen ist weniger geworden, hat aber immer noch nicht aufgehört. Auch in Nairobi ist es schwer, sich mit dem Auto fortzubewegen. Fr. Vincent von den Bosco Boys hat Bilder geschickt. Kuwinda ist es bisher glimpflich ergangen. Das Universitätsgelände stand bis über 20 cm unter Wasser. Der Strom war lange ausgefallen.

Die Bewegungsmöglichkeit in Kakuma ist weitgehend aufgehoben. Auch mit einem 4-Rad-Antrieb ist es ein Abenteuer, sich in das Lager zu begeben. Ein schlimmer Zustand für die Flüchtlinge in ihren Hütten. Einige sind zusammengestürzt. Nirgendwo ist ein trockener Fleck geblieben. Die Böden sind durchweicht. Kochen ist ein Problem. Das Feuerholz ist nass. Es findet sich häufig kein Platz, um ein Feuer zu entzünden.

Das kleine Zentrum der Bosco Girls in Dagoretti Market blieb vom Schlimmsten verschont. Drumherum ertrank der Slum in Wassermassen.

In Mathare versuchen die Schwestern nach ihren begrenzten Möglichkeiten zu helfen. Geld, das ich dank eurer Spenden­bereitschaft schicken konnte, verwendeten sie, um Decken und wärmende Jacken zu kaufen. Gestern bekam ich die freudige Nachricht, dass sie Räume mieten konnten, wo sie 40 Familien unterbringen konnten, meistens Frauen mit ihren Kindern.

Aus der Maasai Mara, wo ich im November einen schönen Tag verbrachte, schickte mir Erick, mein Freund, ein erschütterndes Video. Gerade auch an diese Brücke kann ich mich gut erinnern, da wir von hier ein Nilpferd beobachten konnten. Diese Brück, von den Wassermassen überschwemmt, will jemand mit falschem Mut mit seinem kleinen Motorrad überqueren. Er kommt nicht weit, rutscht ab und wird von den Wassermassen mitgerissen. Ein Toter mehr. Am 5. Mai waren bereits 1.237 Ertrunkene gezählt worden.

Danke allen, die uns eine Spende geschickt haben. Diese Katastrophe wird das Leben in Kenia für lange Zeit beeinflussen. Die Preise schießen in die Höhe und werden es weiter tun. Bitte lasst nicht nach, uns zu unterstützen, damit wir wenigstens etwas helfen können.

Alfons Nowak, 10. Mai 2024

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Stephen kocht Porridge für Kinder aus Kariua und Mathare

Überschwemmung in Kenia

Überschwemmung in Kenia

Überschwemmung in Kenia

Überschwemmung in Kenia

Straße nach Lodwar

Schwestern im Lager

Überschwemmungen in Kenia

Heftige Regenfälle haben Kenia heimgesucht, Tansania und Burundi. Tausende haben ihre Häuser, ihr Hab und Gut verloren. Hunderte Menschen sind in den Fluten ertrunken.

Aus Kakuma haben wir Bilder bekommen, die die Schwestern im Wasser watend zeigen. Die gerade fertiggestellte Straße nach Lodwar ist von den Wassermassen zum Teil weggerissen worden. Der Unterricht im Savio Club muss ausfallen. Kinder sind nicht in der Lage, durch den aufgeweichten Boden die Klassen zu erreichen. Die Flussläufe versperren den Weg. Überquerungsversuche sind lebensgefährlich.

Dramatischer und herzzerreißend sind die Bilder aus dem Slum Mathare in Nairobi, in dem Mitschwestern der Schwestern in Kakuma tätig sind. Alfons Nowak hat die Schwestern 2019 besucht. Die im Tal liegenden Hütten sind völlig überschwemmt, die wenigen Habseligkeiten weggespült, Menschen sind ertrunken, andere versuchen sich über die Dächer in die höher gelegenen Teile zu retten.

Große Anstrengungen werden unternommen, die in der Maasai Mara eingeschlossenen Touristen auszufliegen. Die Menschen in den Slums sind auf Hilfe von privaten Organisationen angewiesen. Auch wir wollen helfen und freuen uns über jede Spende, die bei uns eingeht.

02.05.2024

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